Rechnung schreiben ohne Anmeldung und ohne Cloud
Bei Rechnungs-Fix gibt es kein Konto, keine E-Mail-Bestätigung und keinen Upload. Die Rechnung entsteht in deinem Browser und bleibt dort. Auf dieser Seite steht, wo deine Daten liegen und wie du das selbst nachprüfst.
Kein Konto, kein Upload: Formular ausfüllen, PDF und E-Rechnung herunterladen.
Ohne Anmeldung Rechnung schreibenWarum kein Konto ein Vorteil ist
Ein Konto klingt harmlos, kostet aber Zeit und Aufmerksamkeit. Du musst dich registrieren, deine E-Mail-Adresse bestätigen, ein Passwort verwalten und irgendwann ein Abo kündigen. Bei Rechnungs-Fix fällt all das weg: Du öffnest die Seite und legst los.
Der zweite Punkt ist wichtiger. Rechnungen enthalten Namen, Anschriften, Bankverbindungen und die Preise deiner Kunden. Bei einem Anbieter mit Konto liegen diese Angaben auf fremden Servern. Du musst darauf vertrauen, dass dort sorgfältig gearbeitet wird, dass niemand mitliest und dass der Anbieter in einigen Jahren noch existiert. Bei einer reinen Browser-Anwendung entsteht dieses Vertrauensproblem nicht, weil keine Rechnungsdaten übertragen werden.
Dazu kommt: Du kannst deine Daten mitnehmen. Firmendaten, Kundenbuch und Archiv lassen sich als Sicherungsdatei exportieren. Du hängst also nicht an einem Anbieter fest, sondern behältst deine Angaben selbst in der Hand.
Wo deine Daten liegen
Rechnungs-Fix speichert deine Angaben im LocalStorage deines Browsers. Das ist ein kleiner Speicherbereich, den jeder Browser pro Website bereithält. Er liegt auf deinem Gerät, nicht im Internet. Technisch gesehen sind es ein paar Kilobyte Text: Firmendaten, Kundenbucheinträge, die Zuordnung deiner Rechnungsnummern und die Eingaben des laufenden Formulars.
Beim Erstellen deiner Rechnung rechnet dein Browser selbst. Das PDF und bei Bedarf die ZUGFeRD-Datei werden im Browser erzeugt und direkt als Download auf dein Gerät gelegt. Es gibt keinen Zwischenschritt über einen Server, weil es dafür keine Rechenleistung im Netz braucht.
Für Sicherungen gibt es den Export einer Sicherungsdatei. Damit schreibst du deine Firmendaten und deine Kundenliste in eine Datei, die du auf einem Stick oder in deiner eigenen Ablage aufbewahrst. Diese Datei ist der einzige Weg, deine Daten aus dem Browser herauszuholen.
Auch die Aufbereitung für die Buchhaltung bleibt lokal: Der DATEV-Export rechnet im Browser und schreibt die Buchungsdaten in eine CSV auf deinem Gerät. Diese Datei schickst du selbst an deinen Steuerberater – es gibt keinen Dienst dazwischen, dem du Zugriff auf deine Zahlen geben müsstest. Mehr dazu unter DATEV-Export für den Steuerberater.
So prüfst du es selbst in 60 Sekunden
Du brauchst dafür keine Entwicklerkenntnisse. Der Browser kann anzeigen, mit welchen Adressen er beim Surfen spricht. Diesen Bericht nennt man Netzwerk-Ansicht. Und so schaust du hinein:
- Öffne die Startseite von Rechnungs-Fix am Rechner in einem normalen Browser-Fenster.
- Drücke die Taste F12 oder die Tastenkombination Strg + Umschalt + I. Alternativ klickst du mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Seite und wählst „Untersuchen“. Es öffnet sich ein Fenster mit mehreren Reitern – das sind die Entwicklerwerkzeuge.
- Klicke in diesem Fenster oben auf den Reiter Netzwerk. Die Liste darunter ist zunächst leer.
- Klicke auf das Symbol zum Leeren der Liste. Es sieht aus wie ein Kreis mit einem Schrägstrich; in Firefox ist es ein Papierkorb-Symbol. Damit startest du bei null Einträgen.
- Fülle jetzt im Generator eine Rechnung aus und lade sie herunter.
- Schau auf die Liste. Beim Ausfüllen und beim Herunterladen kommt kein neuer Eintrag hinzu. Es wird nichts gesendet.
- Zum Schluss drückst du wieder F12, damit sich das Fenster schließt.
Was du beim ersten Laden der Seite siehst, sind Dateien der Website selbst: Schriften, Skripte, das Logo. Wenn du in der Spalte mit dem Namen nachschaust, findest du dort die Adresse rechnungs-fix.de. Einträge zu fremden Servern entstehen dabei nicht. Auf dem Handy ist dieser Test unhandlich – mach ihn einmal am Rechner, das genügt.
Eine Einschränkung gehört zur Ehrlichkeit dazu: Der Aufruf der Seite selbst erscheint in den Zugriffsprotokollen des Hosters, der die Website ausliefert. Das ist bei jeder Website so. Was dort nicht steht, sind deine Rechnungsdaten. Die entstehen erst in deinem Browser und verlassen ihn nicht. Mehr dazu steht in der Datenschutzerklärung.
Was trotzdem gespeichert wird
Auch ohne Konto merkt sich die Seite einiges, damit du beim nächsten Besuch weiterarbeiten kannst. Alles davon liegt lokal in deinem Browser:
- deine Firmendaten, also Absender, Steuernummer und Bankverbindung,
- dein Kundenbuch mit den Empfängern, die du regelmäßig anschreibst,
- das Archiv der erstellten Dokumente mit Nummern und Daten,
- die Eingaben des Formulars, an dem du gerade arbeitest.
Du kannst das jederzeit entfernen. Der Knopf „Zurücksetzen“ leert das Formular, weitere Schaltflächen im Generator löschen Archiv- und Kundeneinträge. Wenn du alles auf einmal weghaben willst, löschst du im Browser die Websitedaten für rechnungs-fix.de oder räumst die Browserdaten auf. Danach ist nichts mehr da.
Wann du trotzdem eine Cloud brauchst
Dieses Werkzeug ist bewusst klein gebaut, und es gibt Fälle, in denen du damit nicht weit kommst. Wenn du von mehreren Geräten aus dieselben Rechnungsnummern brauchst, wenn im Betrieb mehrere Personen Rechnungen schreiben, wenn du automatische Sicherungen ohne eigenes Zutun willst oder wenn du von unterwegs ohne eigenes Gerät arbeiten musst – dann brauchst du eine Software mit Server und Benutzerverwaltung. Rechnungs-Fix ist dafür nicht gedacht und ersetzt keine Buchhaltungssoftware.
Was du dagegen dort bekommst, ist ein schneller Weg zur fertigen Rechnung oder E-Rechnung, ohne Anmeldung und ohne dass deine Zahlen das Gerät verlassen. Wenn du nur gelegentlich schreibst und deine Ablage selbst regelst, reicht das für die tägliche Arbeit. Wie lange du Rechnungen aufbewahren musst, steht unter Aufbewahrung von Rechnungen – kurz gesagt: 8 Jahre nach § 14b UStG.
Häufige Fragen
Wie kann das kostenlos sein?
Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser, deshalb entstehen für den Betrieb keine Serverkosten für die Rechnungserstellung. Finanziert wird das Projekt über das optionale Big Pack mit 20 Design- und Branchenvorlagen zum Einmalkauf von 19 €. Es gibt kein Abo, keine Paywall und kein Wasserzeichen.
Werden meine Rechnungen hochgeladen?
Nein. Rechnungsdaten werden nicht an einen Server übertragen, sondern nur lokal in deinem Browser verarbeitet und als Datei auf dein Gerät gespeichert. Du kannst das im Netzwerk-Bereich der Entwicklerwerkzeuge nachprüfen; der Test ist oben Schritt für Schritt beschrieben.
Wie sichere ich meine Daten?
Über den Export einer Sicherungsdatei, die du in deiner eigenen Ablage aufbewahrst. Mach das regelmäßig, denn deine Angaben liegen nur im Browser: Löschst du die Browserdaten oder wechselst du das Gerät, sind sie ohne eine solche Datei weg.
Kein Konto, kein Upload: Formular ausfüllen, PDF und E-Rechnung herunterladen.
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